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Vereine, Reportage

30.6.2026, Yvonne Russi

Mehr Schweizer Tradition geht fast nicht

Jodler, Alphornbläser und Schützen erzählen vom Eidgenössischen

Der Durst war nach Basel mindestens so gross wie der Gesprächsbedarf.

Der Durst war nach Basel mindestens so gross wie der Gesprächsbedarf.

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Vor dem Stadthaus hiess die Interessengemeinschaft Bülacher Vereine (IGBV) am Sonntagabend die Rückkehrer vom Eidgenössischen Jodlerfest in Basel und vom Eidgenössischen Schützenfest in Chur willkommen. Mit Jodelgesang, Alphornklängen und Fahnenschwingen sorgten die Vereine gleich selbst für den passenden Rahmen.

IGBV-Präsident Mathias Spicher bewies, dass auch ein Alphorn Sonnenbrand bekommen kann, zumindest in einer guten Rede.

IGBV-Präsident Mathias Spicher bewies, dass auch ein Alphorn Sonnenbrand bekommen kann, zumindest in einer guten Rede.

IGBV-Präsident Mathias Spicher begrüsste die Vereine mit viel Humor. «Die Gewehrläufe haben fast angefangen zu schmelzen, die Jodler mussten vor lauter Schweiss fast gurgeln und die Alphörner haben beinahe Sonnenbrand bekommen», sagte er. Für einen weiteren Lacher sorgte sein Nachsatz: «Ein Alphorn mit Sonnenbrand wäre definitiv ein Fall für die Denkmalpflege.»

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Einer seiner letzten offiziellen Auftritte als Stadtpräsident: Mark Eberli begrüsste die Heimkehrer.

Einer seiner letzten offiziellen Auftritte als Stadtpräsident: Mark Eberli begrüsste die Heimkehrer.

Gleichzeitig würdigte er das Engagement der Vereine: «Ihr zeigt, was unsere Stadt ausmacht: Engagement, Gemeinschaft und die Fähigkeit, auch nach einem langen Festwochenende noch fröhlich dreinzuschauen.» Mit einem augenzwinkernden Satz brachte er Tradition und Moderne zusammen: «Wir jodeln analog, denken aber digital.»

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Hier gab nicht der Dirigent den Ton an, sondern die Tradition

Hier gab nicht der Dirigent den Ton an, sondern die Tradition

Für Stadtpräsident Mark Eberli war es einer der letzten offiziellen Auftritte in seiner Funktion als Stadtpräsident. Er dankte den Vereinen dafür, Bülach an den eidgenössischen Festen würdig vertreten zu haben: «Mit eurem ehrenamtlichen Engagement sorgt ihr dafür, dass unsere Schweizer Traditionen weiterleben.»

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Alphornklänge statt Feierabendverkehr.

Alphornklänge statt Feierabendverkehr.

Die Vereine blickten anschliessend auf ihre Erlebnisse zurück. Heidi Manser, Präsidentin des Jodelklubs Bülach, erinnerte sich an die 38 Grad bei der Ankunft in Basel. Chorleiter Erich Steiner durfte sich über die Bestnote «Sehr gut» für den gemeinsamen Wettvortrag freuen, während Ueli Hertach von der Alphornbläser- und Fahnenschwingervereinigung schmunzelnd vom Auftritt auf einem Kunstrasenplatz erzählte. Vom Eidgenössischen Schützenfest in Chur berichtete Laura Hartmann. Besonders freute sie sich über die generationenübergreifende Teilnahme der Militärschützen und der Schützengilde. Vom zwölfjährigen Jungschützen bis zum 75-jährigen Aktivschützen waren alle Generationen vertreten. Viele kehrten mit guten Resultaten nach Hause zurück.

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Ein schöneres Bühnenbild hätte sich der Empfang kaum wünschen können.

Ein schöneres Bühnenbild hätte sich der Empfang kaum wünschen können.

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Wenn Fahnen mehr erzählen als Worte.

Wenn Fahnen mehr erzählen als Worte.

Die Vereine blickten anschliessend auf ihre Erlebnisse zurück. Heidi Manser, Präsidentin des Jodelklubs Bülach, erinnerte sich an die 38 Grad bei der Ankunft in Basel. Chorleiter Erich Steiner durfte sich über die Bestnote «Sehr gut» für den gemeinsamen Wettvortrag freuen, während Ueli Hertach von der Alphornbläser- und Fahnenschwingervereinigung schmunzelnd vom Auftritt auf einem Kunstrasenplatz erzählte. Vom Eidgenössischen Schützenfest in Chur berichtete Laura Hartmann. Besonders freute sie sich über die generationenübergreifende Teilnahme der Militärschützen und der Schützengilde. Vom zwölfjährigen Jungschützen bis zum 75-jährigen Aktivschützen waren alle Generationen vertreten. Viele kehrten mit guten Resultaten nach Hause zurück.

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Beim anschliessenden Apéro liessen die Vereine das ereignisreiche Wochenende gemeinsam ausklingen. Es wurde über die Auftritte, die Hitze in Basel und die Erlebnisse in Graubünden erzählt , bis der Sommerabend vor dem ehrwürdigen Stadthaus langsam zu Ende ging.

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Der Durst war nach Basel mindestens so gross wie der Gesprächsbedarf.

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Einer seiner letzten offiziellen Auftritte als Stadtpräsident: Mark Eberli begrüsste die Heimkehrer.

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