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15.11.2024, Martina Kleinsorg

Bülacher Wunschbaum erfüllt Kinderträume

Soziales Weihnachtsengagement

Machen sich für bedürftige Kinder stark: Daniele Canadea, Präsident Rotary Club Zürcher Unterland, Stadträtin Frauke Böni, Angela Krämer von Drogerie Krämer und Mike Ghilardi, Wave Rock (v.l.n.r.). (Bilder: Martina Kleinsorg)

Machen sich für bedürftige Kinder stark: Daniele Canadea, Präsident Rotary Club Zürcher Unterland, Stadträtin Frauke Böni, Angela Krämer von Drogerie Krämer und Mike Ghilardi, Wave Rock (v.l.n.r.).  (Bilder: Martina Kleinsorg)

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Wünsche benachteiligter Kinder zu erfüllen und bedürftigen Familien in Bülach Freude zu schenken steht im Zentrum der vierwöchigen Aktion "Wunschbaum", die auf rege Teilnahme der Bevölkerung setzt.

Der Bülacher Wunschbaum lädt vor dem Rathaus zur Teilnahme ein.

Der Bülacher Wunschbaum lädt vor dem Rathaus zur Teilnahme ein.

Schön ist sie anzuschauen, die geschmückte Tanne aus dem heimischen Forst beim Rathaus in der Altstadt. Eine ganz besondere Aufgabe kommt ihr zu: Als Wunschbaum fordert sie die Bevölkerung auf, Weihnachtswünsche von Kindern bedürftiger Familien in Bülach zu erfüllen – das Spezielle an ihr sind die Kugeln: In jeder verbirgt sich ein individueller Wunsch im Wert bis 50 Franken. Wer eine Kugel vom Wunschbaum pflückt, verpflichtet sich, das gewünschte Geschenk zu organisieren. Verpackt und mit der Nummer auf dem Wunschformular versehen, gibt man es bis zum 10. Dezember bei einer von drei Abgabestellen in Bülacher Geschäften ab.

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In jeder Kugel verbirgt sich der Wunsch eines Kindes.

In jeder Kugel verbirgt sich der Wunsch eines Kindes.

Die Idee des Wunschbaums gibt es in ähnlicher Form bereits in verschiedenen Orten. Daniele Canadea, Präsident des Rotary Clubs Zürcher Unterland, zeigte sich nach eigenen Worten dafür sofort «Feuer und Flamme». Gerne liess sich Frauke Böni, Stadträtin für Soziales und Gesundheit, für das gemeinsame soziale Weihnachtsengagement gewinnen. «Ein Herzensprojekt» nannte sie den Bülacher Wunschbaum in ihrer Ansprache zum Aktionsstart am Donnerstag. «Rund 380 Personen leben in Bülach von der Sozialhilfe, knapp ein Drittel davon seien Kinder. Materielle Armut berge ein Risiko für die normale Entwicklung der Kinder, etwa wenn es um Bildungschancen, psychische und physische Gesundheit oder soziale Teilhabe geht», betonte Böni. Mit der Aktion gelänge es kurzfristig, Kinderwünsche zu erfüllen, ein Lächeln zu zaubern, Glücksmomente zu bescheren. «Das Bewusstsein für die Herausforderungen sozial benachteiligter Personen zu schärfen und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren», umriss sie das nachhaltige Ziel.

«Ein Herzensprojekt»

Amalia pflückt eine Kugel vom Baum und ist gespannt auf den Wunsch.

Amalia pflückt eine Kugel vom Baum und ist gespannt auf den Wunsch.

Etwa 70 Wünsche wurden eingereicht, von der Puppe bis zur Boombox (Kriegsspielzeug oder PC-Games waren von vornherein ausgenommen), von den Mitarbeitenden im Sozialamt anonymisiert und anschliessend in Wunschformulare übertragen, so dass der Datenschutz gewährt bleibt. Nur der Jahrgang und das Geschlecht des Kindes sind den Schenkenden bekannt – und umgekehrt bleiben auch die Absender der Geschenke ungenannt. «Es geht um das gute Gefühl, das die Gabe begleitet», meint Rotary Club-Präsident Daniele Canadea. Die bei der Drogerie Krämer, dem Bekleidungsgeschäft Wave Rock und der Klaus Genussmanufaktur gesammelten Geschenke werden am 12. Dezember der Stadt übergeben und rechtzeitig vor dem Fest von den zuständigen Sozialarbeitenden den Familien überreicht.

Datenschutz bleibt gewährt

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Nach und nach kommen die Kugeln in den folgenden Tagen an den Baum, rasch sind bereits die ersten gepflückt. Gespannt auf die Wünsche öffnet das Mädchen Amalia mit ihrer Mutter zwei Kugeln – Katja Martino unterstützt die Aktion gerne: «Wenn es einem gut geht, darf man auch etwas zurückgeben», erklärt die Bülacherin ihre Motivation. Sollten am Ende der Aktion wider Erwarten Kugeln übrig bleiben oder abhandenkommen sein, springt der Rotary Club Zürcher Unterland in die Bresche. Das Budget sei entsprechend geplant, um alle Wünsche zu erfüllen, verspricht Stadträtin Böni. «Ich hoffe, der Wunschbaum bleibt keine einmalige Aktion, sondern wird in den kommenden Jahren in Bülach zu einem schönen Brauch.»

Wiederholung geplant

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