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Reportage

3.7.2025, Yvonne Russi

Gemeinsam stark für unsere Kinder

Plattform Familie und Jugend setzt auf Vernetzung und Sichtbarkeit

Stadträtin Frauke Böni begrüsste die Teilnehmenden zur ersten Plattform Familie und Jugend.

Stadträtin Frauke Böni begrüsste die Teilnehmenden zur ersten Plattform Familie und Jugend.

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Wie gelingt Erziehung in einer Stadt mit über 24'000 Einwohnerinnen und Einwohnern? Die Antwort gab es vergangene Woche in der Stadthalle: Mit der ersten Plattform Familie und Jugend zeigte unsere Stadt, wie viel Kraft in einer vernetzten Gemeinschaft steckt. Zahlreiche Institutionen, engagierte Fachpersonen und interessierte Besucherinnen und Besucher setzten ein starkes Zeichen für ein gemeinschaftliches Aufwachsen.

Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den Marktständen zu informieren.

Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den Marktständen zu informieren.

«Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.» Dieses afrikanische Sprichwort verdeutlicht anschaulich, dass Erziehung keine Einzelleistung ist, sondern nur durch eine Gemeinschaft erfolgreich wird. Genau diesen Gemeinschaftsgedanken griff die erste «Plattform Familie und Jugend» am Mittwochnachmittag, dem 25. Juni, in der Stadthalle auf.

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Die Zauberlaterne bietet Kindern kreative Zugänge zur Welt des Films, eines von vielen Beispielen für die breite Vielfalt der Angebote.

Die Zauberlaterne bietet Kindern kreative Zugänge zur Welt des Films, eines von vielen Beispielen für die breite Vielfalt der Angebote.

Über 25 lokale Institutionen und Vereine präsentierten an ihren Marktständen ein breites Spektrum an Unterstützungs- und Bildungsangeboten. Von der neuen Kindergartenoase im Glasi-Quartier über die Tageschule mit durchgehender Ganztagesbetreuung bis hin zu einem Englisch-Lerncenter für Vorschulkinder und vielfältigen Waldspielgruppen – Besucherinnen und Besucher konnten sich umfassend informieren. Auch Angebote wie die Nachbarschaftshilfe, das Berufsinformationszentrum, Alimentenhilfe, Kinder- und Jugendhilfezentren, die Bibliothek, die Zauberlaterne, die Suchtprävention sowie das Familienzentrum Mamerlapap stellten sich vor. Die Plattform machte deutlich, dass für beinahe jede familiäre Herausforderung eine kompetente Anlaufstelle in unserer Stadt existiert.

Vielfalt der Angebote kennenlernen

Aco Lukic (Leiter der Jugendarbeit Bülach) informierte über die Ziele und Bedeutung der städtischen Jugendarbeit.

Aco Lukic (Leiter der Jugendarbeit Bülach) informierte über die Ziele und Bedeutung der städtischen Jugendarbeit.

Die Veranstaltung verdeutlichte auch den neuen politischen Kurs des Stadtrates. «In den vergangenen Jahren standen oft ältere Menschen im Fokus unserer Arbeit. Nun richten wir den Blick bewusst auch auf Familien, Jugendliche und Kinder», erklärte Stadträtin Böni. Dabei betonte sie, dass es nicht nur darum gehe, bestehende Angebote besser sichtbar zu machen, sondern bei nachgewiesenem Bedarf auch neue zu schaffen, die exakt auf die Bedürfnisse der heutigen Familien zugeschnitten sind. Zwei konkrete Legislaturziele – eine wirkungsvolle städtische Jugendarbeit, die Jugendliche aktiv fördert, begleitet und in Entscheidungen miteinbezieht, sowie familiengerechte Angebote, die auf die Bedürfnisse der Eltern ausgerichtet sind, stehen dabei im Mittelpunkt. Laut Stadträtin Böni seien diese Ziele entscheidend für ein nachhaltiges, familienfreundliches Klima in unserer Stadt.

Familienfreundlichkeit im Zentrum

Stephanie Karrer, Psychologin bei fühlsch.ch, sprach über die wichtige Vorbildfunktion von Eltern im Umgang mit digitalen Medien.

Stephanie Karrer, Psychologin bei fühlsch.ch, sprach über die wichtige Vorbildfunktion von Eltern im Umgang mit digitalen Medien.

Aco Lukic, Leiter der städtischen Jugendarbeit, erläuterte in seinem Referat während der Veranstaltung die drei Grundpfeiler der Jugendarbeit: Jugendtreffs, Jugendprojekte und mobile Jugendarbeit. Er erklärte in seinem Referat deutlich, warum für eine erfolgreiche Umsetzung personelle und räumliche Ressourcen dringend erforderlich sind. Lukic erläuterte weiter, dass der Stadtrat auf der Grundlage des Jugendkonzepts bereits erste Massnahmen eingeleitet habe. Über einige diese Massnahmen habe jedoch das Stadtparlament das letzte Wort.

Jugend stärken – ganz konkret

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Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Stephanie Karrer, Psychologin von fühlsch.ch, die auf ein brandaktuelles Thema einging: «Eltern als Vorbilder im Umgang mit dem Handy». Die Psychologin führte anschaulich und nachvollziehbar vor Augen, wie sich der Umgang mit dem Smartphone auf das Familienleben auswirkt. Anhand von Alltagssituationen verdeutlichte sie, warum es für Eltern wichtig sei, das eigene Nutzungsverhalten bewusst zu reflektieren. Gleichzeitig gab Karrer praktische, unkomplizierte Tipps, wie Eltern ihre Vorbildfunktion im Umgang mit digitalen Medien bewusst wahrnehmen können. Sie hob hervor, dass Kinder vor allem durch ihre Eltern lernen, wie man mit dem Handy umgeht. Dafür erhielt sie viel Zustimmung aus dem Publikum.

Eltern als digitale Vorbilder

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Die positive Resonanz auf die Plattform Familie und Jugend zeigte, dass die Veranstaltung ein wichtiges Bedürfnis der Teilnehmer trifft. Eine regelmässige Durchführung könnte diesen Austausch langfristig stärken. Ob dies gelingt, wird die weitere Resonanz der Familien und Institutionen zeigen.

Eines ist nach diesem gelungenen Nachmittag jedenfalls deutlich geworden: In Bülach steht die Gemeinschaft bereit, um Familien und Jugendliche zu unterstützen. Ganz so, wie es ein Dorf früher getan hat.

Eine Chance für die Stadtentwicklung Bülach?

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Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den Marktständen zu informieren.

Die Zauberlaterne bietet Kindern kreative Zugänge zur Welt des Films, eines von vielen Beispielen für die breite Vielfalt der Angebote.

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