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Bülach ist im Fussballfieber. Die laufende Fussball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz füllt nicht nur Stadien, sondern begeistert auch zahlreiche Fans im Zürcher Unterland. Diese Euphorie war deutlich beim jüngsten Schnuppertag für Mädchen auf dem Sportplatz Schachemerbrücke zu spüren.
Alessia und Nina vom FFZU – die beiden Organisatorinnen des Schnuppertags. Mit viel Herzblut setzen sie sich für den Mädchenfussball ein.
Die UEFA Women’s EURO 2025 hat die Schweiz regelrecht in ihren Bann gezogen. Ausverkaufte Stadien, spannende Spiele und eine begeisternde Stimmung haben den Frauenfussball auf ein neues Niveau gehoben. Besonders der überraschende und historische Einzug der Schweizer Nationalmannschaft ins Viertelfinale sorgt für riesige Euphorie im ganzen Land. Diese Erfolge inspirieren zahlreiche Mädchen dazu, selbst Fussballschuhe anzuziehen und ihren Idolen nachzueifern. Allen voran stehen Spielerinnen wie Kapitänin Lia Wälti und Nachwuchsstar Sydney Schertenleib im Mittelpunkt des Interesses. Sie sind nicht nur auf dem Platz grosse Vorbilder, sondern auch abseits davon Botschafterinnen eines immer populärer werdenden Sports.
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Volle Action beim Torschuss: Zwei Mädchen liefern sich ein faires Duell – unter den Augen der Trainerinnen. So sieht Spielfreude aus.
Schon seit 2023 arbeiten der FC Bülach und der FC Glattfelden eng zusammen und bilden gemeinsam den Frauenfussball Zürich Unterland (FFZU). Ziel ist es, Mädchen jeden Alters eine optimale Ausbildung und Entwicklung zu ermöglichen. «Die Gruppierung ist ein voller Erfolg – wir wachsen stetig und konnten zuletzt sogar ein A-Juniorinnen-Team anmelden», berichtet Alessia stolz, selbst Spielerin im ersten Damenteam, die den Schnuppertag gemeinsam mit Nina organisierte. Nina hebt ebenfalls die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: «Durch die Bündelung unserer Kräfte können wir den Mädchen optimale Bedingungen bieten und den Frauenfussball weiter stärken.»
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Erste Instruktionen: Die Trainerinnen des FFZU erklären den Mädchen den Ablauf des Schnuppertags – volle Konzentration vor dem Start aufs Feld.
Rund 100 Spielerinnen sind derzeit aktiv, verteilt auf mehrere Juniorinnen- und Aktivteams. Die Juniorinnen trainieren in Bülach, während die Aktiven ihre Heimatbasis in Glattfelden haben.
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Nazanin, Spielerin beim FFZU, zeigt am Schnuppertag wie viel Leidenschaft im Mädchenfussball steckt.
Beim kürzlich durchgeführten Schnuppertag des FFZU kamen über 30 begeisterte Mädchen zusammen, die sich zum ersten Mal mit Fussball vertraut machten. Spielerinnen der ersten und zweiten Frauenmannschaft organisierten den Tag, der aus einem abwechslungsreichen Postenlauf bestand. Höhepunkt war ein kleines Match, bei dem die Mädchen Teamgeist und Spass am Spiel erleben konnten. Alessia betont: «Solche Tage sind extrem wichtig. Mädchen verlieren hier schnell ihre Hemmungen und entdecken oft ihre Liebe zum Fussball.» Auch eine gemeinsame Zvieri-Pause sorgte für eine entspannte Atmosphäre – Eltern konnten den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen geniessen.
Schnuppertag als Magnet für Fussball-Neulinge
Mit voller Power über die Hürde: Beim Parcours-Training zeigen die Mädchen, dass Fussball nicht nur mit dem Ball spannend ist.
Die zwölfjährige Nazanin, die seit sieben Monaten begeistert Fussball beim FFZU spielt, schwärmt: «Fussball macht mich richtig glücklich. Auf dem Platz fühle ich mich einfach frei.» Nazanin trainiert mehrmals pro Woche und schätzt besonders die Gemeinschaft und den Spass mit ihren Teamkolleginnen. Zum Fussball kam sie durch ihre Familie, vor allem ihr Vater, ihr Bruder und ihre Cousins haben sie inspiriert. Schon früh sah sie Videos berühmter Spieler, die ihre Begeisterung weiter anfachten. Die aktuelle Fussball-Europameisterschaft der Frauen im eigenen Land begeistert sie zusätzlich, da ihre Vorbilder nun im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Alisha Lehmann, die bei Juventus Turin spielt, ist für Nazanin und viele andere Mädchen ein grosses Vorbild.
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Stark gehalten! Mit vollem Einsatz pflückt die junge Torhüterin den Ball aus der Luft – ein Paradebeispiel für Reaktion und Mut.
Die grosse Frage ist nun, ob der aktuelle Enthusiasmus für den Frauenfussball in unserer Stadt langfristig anhält. Denn allein die EM reicht wohl nicht aus, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Verantwortliche und Spielerinnen betonen, dass es neben regelmässigen Angeboten auch geeignete Infrastruktur, genügend Trainingsplätze und engagierte Betreuung braucht. Nur mit solchen Voraussetzungen könne der Frauenfussball nachhaltig wachsen und dauerhaft Fuss fassen. «Die Zeichen stehen gut. Jetzt ist es an uns allen, dranzubleiben und diese Chance zu nutzen», sagt Alessia zuversichtlich.
Nachhaltiger Trend oder nur ein Hype?
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Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob die Euphorie von der EURO 2025 wirklich langfristige Spuren hinterlässt und die Voraussetzungen geschaffen werden, um diesen positiven Trend dauerhaft fortzuführen.
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Strahlende Gesichter, grosse Begeisterung: Über 30 Mädchen nahmen am Fussball-Schnuppertag teil.
Alessia und Nina vom FFZU – die beiden Organisatorinnen des Schnuppertags. Mit viel Herzblut setzen sie sich für den Mädchenfussball ein.
Volle Action beim Torschuss: Zwei Mädchen liefern sich ein faires Duell – unter den Augen der Trainerinnen. So sieht Spielfreude aus.
Erste Instruktionen: Die Trainerinnen des FFZU erklären den Mädchen den Ablauf des Schnuppertags – volle Konzentration vor dem Start aufs Feld.
Nazanin, Spielerin beim FFZU, zeigt am Schnuppertag wie viel Leidenschaft im Mädchenfussball steckt.
Mit voller Power über die Hürde: Beim Parcours-Training zeigen die Mädchen, dass Fussball nicht nur mit dem Ball spannend ist.
Stark gehalten! Mit vollem Einsatz pflückt die junge Torhüterin den Ball aus der Luft – ein Paradebeispiel für Reaktion und Mut.

