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Reportage

7.12.2025, Roland Wellinger

Junge Band «Ab Werk» erhält Auszeichnung

Kulturförderpreis der Stadt Bülach

Die Band von Links: Pianist Leandro Erné, Schlagzeuger Mauro Forster, Bassistin Larissa Wintsch und Gitarrist Mattia Erné.

Die Band von Links: Pianist Leandro Erné, Schlagzeuger Mauro Forster, Bassistin Larissa Wintsch und Gitarrist Mattia Erné.

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Die Stadt Bülach würdigt mit dem diesjährigen Kulturförderpreis das junge Musikquartett «Ab Werk». Eine Entscheidung, die auf Zukunft setzt und musikalisches Potenzial fördert.

Der feierliche Moment der Preisübergabe.

Der feierliche Moment der Preisübergabe.

Der Kulturförderpreis 2025 der Stadt Bülach geht an eine Formation, die erst seit Kurzem gemeinsam auftritt: Die junge Band «Ab Werk» erhält die mit 4000 Franken dotierte Auszeichnung. Der Entscheid der Kulturkommission fiel auf ein Projekt mit vielversprechender Perspektive. Sehr mutig, aber auch begründet.

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Als Ort für die Preisübergabe wählten die vier Musikerinnen und Musiker den Sigristenkeller im Herzen der Altstadt. Für die Band soll dieser Abend nicht nur ein feierlicher Anlass, sondern auch ein Meilenstein in ihrer Entwicklung sein.

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Die feierliche Übergabe wurde begleitet von einer pointierten und kenntnisreichen Laudatio durch Raffael Meyer. Als Instrumentallehrer und Bandcoach an der Kantonsschule Zürcher Unterland (KZU) und der Musikschule Zürcher Unterland (MSZU) kennt er die vier Ausgezeichneten seit deren ersten musikalischen Schritten. Meyer gab dem Publikum einen Einblick in die Entwicklung und das Potenzial der Band und stellte dabei die individuellen Stärken der Mitglieder heraus. Seine Worte unterstrichen, weshalb die Wahl auf «Ab Werk» fiel. «Ab Wer» ist eine vielversprechende Formation mit bemerkenswerter musikalischer Reife.

Ein Laudator mit Nähe zur Band

Rechts von der Band Regina Müntener, Initiantin und Kulturkommissionsmitglied, Stadtpräsident Mark Eberli und Laudator und Mentor Raffael Meyer.

Rechts von der Band Regina Müntener, Initiantin und Kulturkommissionsmitglied, Stadtpräsident Mark Eberli und Laudator und Mentor Raffael Meyer.

«Ab Werk» bewegt sich musikalisch im Spannungsfeld von Funk, Fusion und Rock. Die vierköpfige Formation lässt sich von international bekannten Grössen wie Corey Wong oder der Band Vulfpeck inspirieren, zeigt aber auch Einflüsse aus der asiatischen Funk-Szene sowie aus dem klassischen Rock. Das Ergebnis ist ein komplexes, aber zugängliches Klangbild. Groovig, präzise und überraschend vielseitig.

Musikalische Vielfalt und technische Präzision

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Die Mitglieder bringen unterschiedliche Einflüsse und Instrumente mit: Bassistin Larissa Wintsch überzeugt mit technischer Sicherheit und musikalischer Reife, Schlagzeuger Mauro Forster mit Detailversessenheit und Gespür für Rhythmus. Gitarrist Mattia Erné ergänzt das Ensemble mit Feingefühl und Vielseitigkeit, während Pianist Leandro Erné bereits in jungen Jahren durch kreative Kompositionen auffällt.

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Die Gründungsgeschichte der Band führt zurück an die Kantonsschule Zürcher Unterland. Dort begleiteten die vier Musikerinnen und Musiker beim letzten Chorkonzert ein Ensemble mit anspruchsvollem Repertoire. Unter anderem mit Songs von Queen. Die Zusammenarbeit funktionierte auf Anhieb, weitere gemeinsame Auftritte folgten, etwa an der Maturfeier. Der Entschluss, sich als feste Formation zu etablieren, war die logische Konsequenz.

Ursprung im Schulkonzert

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Der Kulturförderpreis bringt nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Möglichkeiten: Mit den Preisgeldern kann die Band nun professionelle Aufnahmen, Werbematerial oder Pressetexte realisieren. Dinge, die bisher aus finanziellen Gründen kaum möglich waren. Der Schritt in eine breitere Öffentlichkeit rückt damit näher.

Preis als Investition in die Zukunft

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Die Band verfolgt ein klares Ziel: musikalisch zu wachsen. Neben dem Wunsch nach künstlerischer Weiterentwicklung träumt die Formation von einem Auftritt im renommierten Zürcher Jazzclub «Moods» oder von Kollaborationen mit Gesangstalenten. Auch eine feste Frontperson ist denkbar. Die Offenheit für neue Wege zeigt, dass «Ab Werk» bereit ist, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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Der Sigristenkeller war gefüllt bis auf den letzten Platz.

Der Sigristenkeller war gefüllt bis auf den letzten Platz.

Nach der offiziellen Übergabe des Preises durch Stadtpräsident Mark Eberli präsentierte die Band ihr Können live vor Publikum. Mit vier energiegeladenen Stücken und einer Zugabe überzeugten sie durch Spielfreude und musikalische Qualität. Der Abend klang bei einem gemütlichen Apéro aus. Ein Abschluss mit angeregten Gesprächen, Begegnungen und sichtlicher Freude über eine vielversprechende musikalische Zukunft.

Feierliche Stimmung im Sigristenkeller

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Mit der Auszeichnung von «Ab Werk» setzt die Stadt Bülach ein Zeichen für die Förderung junger Kulturschaffender und beweist gleichzeitig ein feines Gespür für musikalisches Potenzial.

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Die Band von Links: Pianist Leandro Erné, Schlagzeuger Mauro Forster, Bassistin Larissa Wintsch und Gitarrist Mattia Erné.

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Der Sigristenkeller war gefüllt bis auf den letzten Platz.

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