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Wenn im Januar Bülach zum Treffpunkt für Ausdauer, Teamgeist und Engagement wird, dann ist wieder Unterlandstafette. In ihrer 42. Ausgabe vereinte die Veranstaltung einmal mehr Sport, gesellschaftliches Miteinander und den Einsatz für eine gute Sache. Schon früh am Morgen herrschte bei der Kaserne Bülach konzentrierte Betriebsamkeit. Doch was macht diesen Anlass so besonders?
Runde um Runde auf schmalen Kufen: Beim Eisschnelllauf mussten die Teilnehmenden 20 Runden absolvieren. Das entspricht 2400 Metern und ordentlich Beinarbeit auf spiegelglattem Untergrund.
Zu Heute Sonntag, 25. Januar fand die Unterlandstafette zum 42. Mal statt. Aus einer militärischen Initiative entstanden, ist der Anlass heute fest im zivilen Leben verankert. Organisiert durch die Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland, bringt er verschiedenste Menschen zusammen. Teilnehmen konnten Teams aller Altersklassen, Einzelstarterinnen und Starter sowie Jugendliche und Senioren in einer verkürzten Plauschkategorie. Insgesamt nahmen etwa zweihundert Personen teil. Die Zusammensetzung reichte von erfahrenen Sportlerinnen bis zu erstmals teilnehmenden Schülerinnen und Familienmitgliedern, die einfach Freude an der Bewegung haben. Diese Vielfalt prägt den besonderen Charakter des Events.
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Runde 7 ist geschafft. Im Hirslen wird jede Runde mitgezählt.
Die Disziplinen der Stafette sind ebenso vielfältig wie anspruchsvoll. Den Anfang machten Schwimmen und Eisschnelllauf im Sportzentrum Hirslen. Die daraus resultierenden Zeiten bestimmten später die Startzeit im sogenannten Handicap-Modus. In der Kaserne starteten die Läuferinnen und Läufer mit zeitlichem Abstand, basierend auf den bisherigen Leistungen.
Sportlicher Anspruch auf allen Ebenen
Crossfahren wie es sein soll: kurvig und mit vollem Körpereinsatz. Wer hier sauber durchkommt, hat entweder Glück, Technik oder beides.
Im Crosslauf mussten 7.9 Kilometer auf unebenem Terrain absolviert werden. Danach folgte das Radrennen über eine 31 Kilometer lange Strecke durch das Zürcher Unterland. Der Kurs führte durch Oberglatt, Niederglatt, Neerach, Stadel und Weiach zurück in die Kaserne. Die Teilnehmenden wurden dabei durch wechselnde Bedingungen, Streckenabschnitte auf Kies und das eher unfreundliche Wetter gefordert. Anschliessend bewiesen die Inlineskater ihr Können auf der Rückfahrtstrecke. Zum Abschluss traten die Crossfahrer an, die auf matschigem Untergrund, Waldwegen und durch Wasserabschnitte behaupten mussten.
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Nach dem Massenstart wird auf dem Chistenpass in Raat kräftig in die Pedale getreten, ganz ohne Gangschaltung, aber mit vollem Einsatz. Wer hier lacht, hat noch Reserven. (zvg)
Auch das Militärvelorennen war wieder Teil des Programms. Hier beeindruckten vor allem Fahrer im Alter von über sechzig Jahren. Mit bemerkenswerter Ausdauer hielten sie im geschlossenen Peloton ein hohes Tempo und zeigten, dass Erfahrung und Teamdisziplin weiterhin konkurrenzfähig sind.
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Inlineskating: Hier zählt jeder Schwung und jeder Millimeter Grip.
Ein besonderes Augenmerk galt dem Auftritt des Teams Rynkeby Zürich. Die Gruppe nahm nicht nur sportlich an der Stafette teil, sondern nutzte den Anlass auch für ihre Spendenkampagne im Kampf gegen Kinderkrebs. Seit der Gründung im Jahr 2019 hat das Team bereits über achthunderttausend Franken gesammelt und gilt inzwischen als grösster Einzelspender der Stiftung Kinderkrebsforschung Schweiz. Sämtliche Spenden fliessen vollständig in die Forschung. Bei der Stafette war das Team mit einem Informationsstand vertreten, informierte Interessierte über ihr Projekt und warb um Unterstützung. Der nächste grosse Meilenstein wird die gemeinsame Velofahrt nach Paris sein, bei der nicht Geschwindigkeit, sondern Zusammenhalt und Sinn im Vordergrund stehen.
Mit dem Velo gegen den Krebs
Geladene Gäste und Mitglieder des OK-Teams der 42. Unterlandstafette versammeln sich vor dem Startbogen.
Auch abseits der sportlichen Strecken war viel geboten. Die Festwirtschaft in der Kaserne wurde dieses Jahr erstmals vom Feuerwehrverein Bülach übernommen. Der Wechsel war nötig geworden, weil der bisherige Caterer sich aus Altersgründen zurückzog. Mit viel Einsatz und neuen Ideen wurde die Versorgung der Teilnehmenden und Gäste sichergestellt. Der neue Speaker führte kompetent durch den Tag und trug wesentlich zur Atmosphäre bei. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft. So waren unter anderem die Stadträtin Andrea Spycher und Stadtrat Daniel Amann, Parlamentarierin Romaine Rogenmoser, Kantonsrätin Jacqueline Hofer und Mitglieder des Bezirksrats vor Ort.
Ein Tag für unsere Region
Oberstleutnant Edgar Urech, Präsident der Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland, überliess nichts dem Zufall. Aufmerksam, engagiert und immer einen Schritt voraus.
Die Durchführung des Anlasses wäre ohne das Engagement von über hundert freiwilligen Helferinnen und Helfern nicht möglich gewesen. Sie sorgten für Sicherheit, Orientierung, Zeitnahme und das gesamte Drumherum. Auch Sponsoren und mehrere Gemeinden der Region trugen ihren Teil bei. Die Unterstützung durch unsere Stadt war ebenso selbstverständlich wie wichtig.
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Strahlende Siegerinnen, stolze Politik: Stadträtin Andrea Spycher und Stadtrat Daniel Ammann liessen es sich nicht nehmen, die Sportlerinnen persönlich aufs Podest zu holen. (zvg)
Was an der Unterlandstafette geleistet wurde, verdient Anerkennung auf ganzer Linie. Ob als Sportlerin auf der Strecke, als Helfer im Hintergrund, als Organisator im OK oder als Sponsor im Hintergrund. Alle Beteiligten haben mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen. Die Veranstaltung ist mehr als ein sportlicher Wettkampf. Wer mitmacht, zeigt nicht nur körperliche Stärke, sondern auch Herz. Und wer einmal dabei war, weiss: Dieses Erlebnis bleibt.
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Kommentare
Am letzten Sonntag durften wir zum 42. Mal die Unterlandstafette im Raum Bülach durchführen. Über 200 Sportlerinnen und Sportler haben an diesem Anlass teilgenommen. Unschön ist, dass immer wieder Jalons, welche den Sportlern den Weg weisen, ausgerissen oder umgekehrt werden. Dies führt dazu, dass Sportler irritiert werden oder den falschen Weg nehmen. Diesmal wurde sogar noch ein Plakat mit der Anzeige des Wendepunktes für die Plauschsportler entfernt. Was besonders schmerzhaft war, da vor allem Junioren davon betroffen waren. Am Schluss konnten wir die Kategorie Schüler nicht werten, was bei diesen zu grossen Enttäuschungen führte. Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als weitere freiwillige Streckenposten zu positionieren. Falls jemand aus der Leserschaft die Unterlandstafette als Helfer unterstützen möchte, kann er sich gerne bei mir melden (info@ogzu.ch). Das Manipulieren der Ausschilderung ist kein lustiger Scherz und kann die Sicherheit des Anlasses gefährden. Wir wünschen uns eine faire 43. Unterlandstafette (www.unterlandstafette.ch).
Edgar Urech
Präsident Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland und OK-Mitglied Unterlandstafette
Unfaires Verhalten
30.1.2026, Edgar Urech
Ein Winteranlass zwischen Leistung und Leidenschaft
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Auf dem Gelände der Kaserne wird die Unterlandstafette zum Treffpunkt für Tempo, Anfeuern und Thermojacken.
Runde um Runde auf schmalen Kufen: Beim Eisschnelllauf mussten die Teilnehmenden 20 Runden absolvieren. Das entspricht 2400 Metern und ordentlich Beinarbeit auf spiegelglattem Untergrund.
Runde 7 ist geschafft. Im Hirslen wird jede Runde mitgezählt.
Crossfahren wie es sein soll: kurvig und mit vollem Körpereinsatz. Wer hier sauber durchkommt, hat entweder Glück, Technik oder beides.
Nach dem Massenstart wird auf dem Chistenpass in Raat kräftig in die Pedale getreten, ganz ohne Gangschaltung, aber mit vollem Einsatz. Wer hier lacht, hat noch Reserven. (zvg)
Inlineskating: Hier zählt jeder Schwung und jeder Millimeter Grip.
Geladene Gäste und Mitglieder des OK-Teams der 42. Unterlandstafette versammeln sich vor dem Startbogen.
Oberstleutnant Edgar Urech, Präsident der Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland, überliess nichts dem Zufall. Aufmerksam, engagiert und immer einen Schritt voraus.
Strahlende Siegerinnen, stolze Politik: Stadträtin Andrea Spycher und Stadtrat Daniel Ammann liessen es sich nicht nehmen, die Sportlerinnen persönlich aufs Podest zu holen. (zvg)

