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Am gestrigen Samstagvormittag stehen die Leute vor der Stadthalle Schlange, um Velos abzugeben und sich nach einem neuen Velo umzusehen. Das Erfolgsmodell existiert seit mehr als 30 Jahren.
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Bereits um acht Uhr morgens treffen die ersten Velobesitzer ein, um ihr Zweirad abzugeben. Eine Stunde später herrscht auf dem Areal vor der Stadthalle reger Betrieb. Viele Familien mit Kindern sind anzutreffen, aber auch ältere Menschen, welche auf der Suche nach einem neuen Fahrrad sind. Es lohnt sich, früh vor Ort zu sein, dann ist die Auswahl am grössten. Organisiert wurde der Anlass von den Grünen. Es gehe um das Thema Kreislaufwirtschaft, erklärt Kantonsrat David Galeuchet, Präsident Grüne Bezirk Bülach. «Es ist allen gedient, wenn man wiederverwertet statt wegwirft.»
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Zoé Galeuchet ist noch unschlüssig.
Das Prinzip ist einfach. Wer ein funktionstüchtiges Velo verkaufen möchte, füllt ein Formular aus und legt den Verkaufspreis fest. Jedes Velo bekommt eine Nummer und wird auf dem Platz ausgestellt. Um die Mittagszeit darf man vorbeikommen und schauen, ob das Fahrrad verkauft wurde. Entweder bekommt man dann den entsprechenden Betrag ausbezahlt, oder man nimmt das nicht verkaufte Velo wieder mit. Falls gewünscht, darf man es auch für einen guten Zweck an die Stiftung Wisli spenden. Zehn Prozent Kommission bleibt den Grünen für die Parteikasse. «Damit können wir Anlässe und unsere Wahlkämpfe finanzieren», sagt Galeuchet lachend.
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Überzeugt vom Erfolgsmodell Velobörse: David Galeuchet von den Grünen
Gegen 250 Velos stehen am heutigen Tag in Reih und Glied, warten auf Probefahrten von zukünftigen neuen Besitzern. Zwei Drittel werden erfahrungsgemäss verkauft – je tiefer der Preis, desto eher gehen sie weg. «Kindervelos sind besonders begehrt. Kinder wachsen schnell heraus und brauchen ein grösseres Modell.» Im Angebot stehen zudem Damen- und Herrenvelos, Rennvelos und vermehrt auch E-Bikes.
Zwei Drittel der Fahrräder werden verkauft
Die achtjährige Sara ist überglücklich mit ihrem neuen mintgrünen Velo.
Besonders schön empfinde er die Begegnungen mit Leuten und die glänzenden Kinderaugen, erzählt Galeuchet, welcher auch in der Freizeit und in den Ferien oft auf seinem Velo anzutreffen ist. Seit fünf Jahren findet der Anlass auf dem Areal der Stadthalle statt. «Früher gab es die Velobörse jeweils beim Wochenmarkt. Da waren die Platzverhältnisse sehr eng.»
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Larissa Kägi von den Grünen befragt Manfred Gschwend zu seinen Wünschen bezüglich Bülach.
Tochter Zoé schaut sich ein Stadtvelo genauer an. Die dunkelgrüne Farbe gefällt ihr sehr gut, und ein zweites Velo an ihrem Studienort Luzern könnte sie gebrauchen. Doch da ist einerseits der Preis von 260 Franken und andererseits der Sattel, der sich nicht tiefer stellen lässt. Zoé ist unentschlossen, schaut sich weiter um. Umso glücklicher ist die achtjährige Sara über ihr neues mintgrünes Velo. «Ich habe noch nie ein Velo besessen», erzählt sie glückstrahlend. Der 14-jährige David macht eine Proberunde mit einem Mountainbike, welches für 100 Franken zu haben ist. «Es fährt sich gut», lautet sein Urteil. Serkii Solovei dreht unterdessen am Hinterrad seines favorisierten Velos. «Es ist in einem guten Zustand und kostet nur 75 Franken», freut er sich.
Das erste eigene Velo in Mintgrün
Das Glücksrad wird rege gedreht. Besucherin Shkurte Arifi freut sich über ein kleines Geschenk.
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Nach mehreren Runden Probefahrt ist David begeistert von seinem neuen Mountainbike.
Pro Velo bietet einen kostenlosen Check für Velos an, welche die Hand nicht wechseln. Kleinere Reparaturen werden gleich vor Ort durchgeführt. Etliche Kunden machen davon Gebrauch.
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Serkii Solovei überzeugt sich vom einwandfreien Zustand seines favorisierten Velos.
Am Politstand der Grünen darf das Glücksrad gedreht werden. Die kleinen Preise kommen beim Publikum gut an. Entgegengenommen werden zudem Wünsche der Bülacher Bevölkerung. «Tiefere Steuern und eine autofreie Altstadt», wünscht sich der Bülacher Manfred Gschwend.
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Fotos Ruth Hafner Dackerman
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Um die 250 Velos stehen in Reih und Glied.
Zoé Galeuchet ist noch unschlüssig.
Überzeugt vom Erfolgsmodell Velobörse: David Galeuchet von den Grünen
Die achtjährige Sara ist überglücklich mit ihrem neuen mintgrünen Velo.
Larissa Kägi von den Grünen befragt Manfred Gschwend zu seinen Wünschen bezüglich Bülach.
Das Glücksrad wird rege gedreht. Besucherin Shkurte Arifi freut sich über ein kleines Geschenk.
Nach mehreren Runden Probefahrt ist David begeistert von seinem neuen Mountainbike.
Serkii Solovei überzeugt sich vom einwandfreien Zustand seines favorisierten Velos.

